Mein breites ehrenamtliches Engagement spiegelt meine Verbundenheit mit den Anliegen unserer Gesellschaft wider. Als ehrenamtlicher Richter schärfe ich meinen Sinn für Gerechtigkeit und Fairness, während meine Tätigkeit als Botschafter für Friedhofskultur meinen Respekt für unser kulturelles Erbe unterstreicht. Zudem bringe ich durch meine Mitgliedschaften in überregionalen Gremien wie dem Bundesfachausschuss Ländliche Räume und bei Wir vom Land e.V. wertvolles Wissen und neue Perspektiven für die Entwicklung unseres Dorfes mit.

Mein Ziel ist es, diese Erfahrungen und mein Engagement für die Gemeinschaft in den Kreistag einzubringen. Ich möchte mich für eine transparente und bürgernahe Politik stark machen und gemeinsam mit Ihnen dafür sorgen, dass der Landkreis Coburg auch in Zukunft ein lebenswerter Ort bleibt.

Adrian Kirchner, Großheirath. Bild Wippenbeck

Beruf

Versicherungsmathematiker in der Produktentwicklung 

Familienstand 

  • Verheiratet
  • zwei Kinder 

Besonders Engagement 

  • Sprecher der Arbeitskreise der Dorferneuerung Großheirath
  • Kassier FREIE WÄHLER Großheirath e.V.
  • Online Redakteur www.fw-gemeinde-grossheirath.de
  • Ehrenamtlicher Richter am Landgericht Coburg
  • Botschafter Weltkulturerbe Friedhofskultur
  • Mitglied Bundesfachausschus Ländliche Räume
  • Mitglied Wir vom Land e.V.
  • Mitglied Gewerkschaft n.a.g.
  • Mitglied Weisser Ring e.V.
  • Mitglied DCCV e.V.
  • Mitglied Nuklearia e.V.

Kontaktdaten


Großheirath

Friedhöfe sind für mich weit mehr als Orte der Trauer. Sie sind lebendige Kulturräume, die uns mit ihrer Geschichte verbinden und uns gleichzeitig als grüne Oasen Ruhe und Besinnung schenken. Als Botschafter für die Friedhofskultur liegt mir der Erhalt und die Weiterentwicklung dieser besonderen Orte sehr am Herzen.

Besonders verbunden bin ich mit dem Friedhof in Großheirath. Hier durfte ich meine Ideen und Vorstellungen im Rahmen eines Arbeitskreises zur Neugestaltung einbringen und die Zukunft dieses Ortes aktiv mitgestalten. Diese Erfahrung hat meine Begeisterung für die Friedhofskultur weiter verstärkt.

Die alten Grabsteine und Denkmäler erzählen Geschichten vergangener Generationen und spiegeln die Entwicklung unserer Gesellschaft wider. Friedhöfe sind somit steinerne Archive, die es zu bewahren gilt. Gleichzeitig sind sie grüne Lungen und Rückzugsorte inmitten des städtischen Trubels. Die gepflegte Bepflanzung, die alten Bäume und die vielfältige Tierwelt schaffen eine Atmosphäre der Ruhe, die uns hilft, innezuhalten und Kraft zu schöpfen.

Auf Friedhöfen begegnen sich Menschen, um ihrer Verstorbenen zu gedenken und sich gegenseitig Trost zu spenden. Hier finden wir Raum für Trauer und Erinnerung, aber auch für die Auseinandersetzung mit dem Leben und der eigenen Sterblichkeit.

Gerade in unserer schnelllebigen Zeit werden Friedhöfe als Orte der Ruhe und Besinnung immer wichtiger. Die Entwicklung des Friedhofs in Großheirath verfolge ich weiterhin mit großem Interesse und möchte diesen Prozess auch in Zukunft eng begleiten.

Als Botschafter für die Friedhofskultur möchte ich die Menschen für die Bedeutung dieser Orte sensibilisieren. Ich will das Engagement für den Erhalt und die Pflege der Friedhöfe unterstützen und dazu beitragen, dass sie auch in Zukunft Orte der Begegnung, der Erinnerung und des Trostes bleiben.

Die Friedhofskultur ist ein wertvolles Erbe, das es zu schützen und zu pflegen gilt. Ich bin stolz darauf, als Botschafter meinen Teil dazu beitragen zu können.

Die Schicksale der Opfer, denen ich als Schöffe am Landgericht Coburg begegnete, ließen mich nicht los. Ich erlebte ihre Verletzungen und die langwierigen Folgen der Straftaten. Als Schöffe trug ich zwar zur Gerechtigkeit bei, spürte aber oft Ohnmacht, weil ich den Opfern keine weitergehende Hilfe anbieten konnte.

Dieser Wunsch führte mich zum Weißen Ring. Hier kann ich meinem bescheidenen Beitrag (aus Mangel an anderen Ressourcen leider nur finanziell) leisten um den Opfern zu helfen.

Dieses Engagement bereichert mein Leben und gibt mir das Gefühl, etwas bewegen zu können. Ich bin dankbar, als Mitglied des Weißen Rings einen Beitrag zu einer gerechteren und mitfühlenderen Gesellschaft leisten zu können.

Als Mensch, der mit Colitis ulcerosa lebt, weiß ich, wie wichtig Unterstützung und Austausch mit anderen Betroffenen sind. Deshalb bin ich Mitglied der Deutschen Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV). Die DCCV ist für mich eine starke Gemeinschaft, die mir hilft, mit meiner Erkrankung besser umzugehen. Sie bietet umfassende Informationen und Beratung zu allen Aspekten der Colitis ulcerosa und setzt sich auf politischer Ebene für die Interessen von Betroffenen ein.

Besonders wertvoll ist für mich der Austausch mit anderen Betroffenen. Als Moderator in einem der größten weltweiten Social Media Foren zu Colitis ulcerosa erlebe ich täglich, wie wichtig dieser Austausch ist. Hier finden wir Verständnis, geben uns gegenseitig Kraft und Mut und teilen wertvolle Erfahrungen.

Die DCCV und das Online-Forum sind für mich unverzichtbare Stützen im Umgang mit meiner Erkrankung. Ich bin dankbar für die Unterstützung, die ich durch diese beiden Gemeinschaften erfahre. Gemeinsam können wir die Lebensqualität von Menschen mit Colitis ulcerosa verbessern und für eine Zukunft ohne CED kämpfen.